Am 14. November fand das dritte transnationale Treffen des europäischen Projekts AI4Prosa im Centre d’Études Internationales de la Propriété Intellectuelle (CEIPI) an der Universität Straßburg statt.
Während der Sitzung wurden die Fortschritte des Projekts vorgestellt und ein spezieller Workshop zum Thema Vertrauen in KI-Assistenten durchgeführt, geleitet von CEIPI. In diesem Zusammenhang betonte Prof. Jean-Marc Deltorn ein zentrales Konzept:
„Vertrauen in KI bedeutet: KI muss sicher und ethisch sein, aber auch verlässlich. Dafür benötigen wir messbare Kriterien wie Reproduzierbarkeit und Genauigkeit, während wir Halluzinationen vermeiden.“
AIJU präsentierte seinerseits die Ergebnisse der ersten Beta-Validierung des AI4Prosa-Assistenten, die in Spanien durchgeführt wurde. Die Daten waren insgesamt sehr positiv, obwohl kleinere Anpassungen identifiziert wurden, die in zukünftige Tests einfließen sollen, die für 2026 in Deutschland und der Tschechischen Republik geplant sind. Diese Ergebnisse werden die Entwicklung neuer Lernsequenzen ermöglichen und den Assistenten optimieren, mit dem Ziel, die kommende Version 0.9 vorzubereiten.
Das europäische Projekt AI4Prosa, geleitet von AIJU und kofinanziert durch das Erasmus+-Programm, hat damit einen weiteren Meilenstein erreicht auf dem Weg zur Bereitstellung eines zuverlässigen und ethischen, KI-basierten Bildungswerkzeugs, das das Verständnis der neuen europäischen Verordnung zur Produktsicherheit erleichtert.


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