Das Projekt AI4ProSa hat einen entscheidenden Schritt in seiner Entwicklung gemacht: An der Staatlichen Berufsschule II in Bayreuth startete die erste Praxis-Testphase des neuen KI-Assistenten in der Version 0.9. Insgesamt 18 Berufsschüler stellen die Lernplattform bis September auf den Prüfstand und lieferten den Entwicklern wertvolle Rückmeldungen für die weitere Optimierung.
Zum Auftakt der Veranstaltung stellten die Projektpartner – Encarna Alemañ vom spanischen Projektpartner AIJU sowie Professor Pedro Pernias und Pilar Escobar von der Universität Alicante – die Initiative vor. Neben den Zielen des Projekts stand vor allem die neue EU-Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988 im Fokus. Die Experten beleuchteten deren weitreichende Auswirkungen auf künftige Fachkräfte sowie Unternehmen und gaben den Schülern eine praktische Einführung in die Bedienung der neuen Plattform.
Hinter AI4ProSa verbirgt sich die Entwicklung eines innovativen, KI-gestützten Lernassistenten. Dieser soll Auszubildenden, Lehrkräften und Fachleuten dabei helfen, die komplexen europäischen Anforderungen an die Produktsicherheit praxisnah und leicht verständlich anzuwenden.
In dieser ersten Testphase haben die Nutzer nun die Gelegenheit, das Tool auf seine Benutzerfreundlichkeit, Relevanz und Wirksamkeit im Alltag zu prüfen. Die in Bayreuth gesammelten Verbesserungsvorschläge fließen direkt in den Feinschliff des Systems ein, bevor in Kürze weitere Testläufe in Spanien und der Tschechischen Republik starten.
Mit der Bündelung von Künstlicher Intelligenz, beruflicher Bildung und fundierter Expertise im Bereich Produktsicherheit verfolgt AI4ProSa ein klares Ziel: Das Projekt soll europaweit zur Entwicklung sichererer Produkte beitragen und Fachkräfte optimal auf die Anforderungen der Zukunft vorbereiten.


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